Das Thema nachhaltige/grüne IT ist interessant. Was sind eure Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Digitalen?

P.S.: Nächste Woche wird zu diesem Thema ein Gastbeitrag erscheinen.

kuketz-blog.de/nachhaltige-gru

@kuketzblog Also ich könnte mir vorstellen, dass wir auch irgendwann aufgrund des Klimaschutzes weg vom Always-On Anspruch kommen werden müssen und Techniken aus der Urzeit des Internets eventuell ihr Comeback erleben könnten.
Was auf jeden Fall fehlt oder wo man nur wenig Studien findet, ist, wieviel Strom so das Internet verbraucht, z.B. eine Mail, ein Webseitenaufruf, etc...
Ebenso könnten lokale Internetservices gegenüber weltweiten Cloud-Diensten von Vorteil sein.

@ij
Nicht der aktuellste Beitrag, aber ein guter!
klimareporter.de/gesellschaft/

Dieser Automatismus der in unserer Gesellschaft Platz gegriffen hat, dass alles digitalisiert werden muss und das immer gut ist, muss dringend gestoppt werden. Je mehr IoT, desto höher der Ressourcenverbrauch bzw der ökologische Fußabdruck.

Zudem: wer selbst den Speicher erweitern muss, mistet auch eher Datenmüll aus ;)
@kuketzblog

@Antonow @ij @kuketzblog
Der Artikel ist ja schon differenzierter: „Weniger IoT = weniger Ressourcenverbrauch“ ist schon zu kurz gesprungen.
Wenn eine „smarte“ Heizungssteuerung 50 kWh pro Jahr braucht, aber hilft, 200 l Heizöl zu sparen, ist das zwar privacytechnisch und so vielleicht nicht toll, aber spart eben schon Ressourcen.
Und wenn sich jemand entscheidet, auf ÖPNV zu wechseln, weil sie:er da auf dem Weg zur Arbeit auf dem Kindle eBooks lesen kann, ist Amazon plötzlich ein Helfer in der Verkehrswende ヅ

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@derfopps Aber muss die Heizungssteuerung dann always-on sein und staendig mit der Hersteller-Cloud kommunizieren? Wohl doch eher nicht.
Alles was den Ressourcenverbrauch geringer werden laesst, ist erstmal wert, begutachtet zu werden. Aber nur weil etwas mit Technik besser geht, heisst ja nicht, dass man Technik einsetzen muss, wenn es anders noch besser geht. :)

@Antonow @kuketzblog

@ij
Das ist absolut richtig und ein gutes Beispiel! Zu häufig wird nur auf die Energieeffizienz geschaut und die graue Energie der Herstellung und Installation sowie des Betriebs der Technik, die mehr Effizienz bringen soll, vernachlässigt.
Bestes Beispiel ist der neue Fernseher/Waschmaschine/etc, der etwas weniger Strom verbraucht als der alte, aber seine Herstellung so viel Ressourcen verschlungen hat, die durch die Stromeinsparung nie wieder ausgeglichen werden kann.
@derfopps @kuketzblog

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