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Eben im Nordmagazin ein Bericht, dass sich Gruppen vom DRK (und anderen?) aus MV auf den Weg nach NRW machen, um dort zu helfen.

Ich weiss ja nicht, aber sowas muss doch eigentlich im Katastrophenfall innerhalb von 2-3 Stunden auf den Weg gebracht werden und nicht ueber ne Woche spaeter. Oder ich hab ein anderes Bild von Katastrophenschutz... mag ja auch sein...

Nicht falsch verstehen: ich finde die Unterstuetzung gut, aber halt zu spaet. Die Rahmenbedinungen muessen derart gestaltet sein, dass sich Helfer sofort in Bewegung setzen koennen.

@ij noch erschreckender finde ich: wo ist in unserem Hochtechnologieland die Notfalltechnik? Z.B. mobile Trinkwasseraufbereitung? Mobile Energieversorgung? Kommunikationstechnik?

Ich hätte damit gerechnet, dass es innerhalb ein paar Tagen möglich ist, dass überall in DE so etwas (in Form von Containern) errichtet werden kann (THW). Dann nach ein paar Tagen vielleicht aus MV zusätzliche anfordern? OK.

Aber in Flutgebiet müssen sich die Menschen selber helfen.

Ok. Eifeler können das. Trotzdem.

@Photor
@ij
1. Katastrophenschutz ist Ländersache
2. Lücken in der Vorsorge nach jahrezehntelangem Rückbau sind seit spätestens 2006 bekannt, u.a. Alarmierung der Bevölkerung und die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser
de.m.wikipedia.org/wiki/Katast
3. Die meisten Helfer in KatSchutz-Organisationen sind Ehrenamtliche (beim THW z.B. knapp 98% von 81.800)
4. Technik gibt's, z.B. bei der Bundeswehr, muss aber angefordert werden & vermutlich sind das Gebiet und die Anzahl Betroffener auch zu gross

@trianderror

Glaube ich alles. Ich glaube aber auch, dass das früher besser organisiert war (in Schulzeiten war sogar jemand vom Katastrophenschutz in der Schule und wollte uns von 'nem Bunker im Keller überzeugen - der arme).

Ich kann nicht glauben, dass es in DE nicht möglich sein sollte, in so einem Fall, z.B. Trinkwasseraufbereitungsanlagen zu organisieren. Bin mir sicher, es gibt sowas als Containerlösung. Ich meine, das in Berichten über Notlagen in XXX schon gesehen zu haben.

@ij

@Photor
Ja, sicher wäre das wünschenswert, wenn es eine Infrastruktur gäbe, die es erlaubt, 10.000e innert 24h mit Trinkwasser und Lebensmitteln zu versorgen - aber 1. muss das Zeug dann auch in Schuss gehalten werden und 2. reicht Material nicht, sondern es braucht auch Personal - und entweder wird's mit Hauptamtlichen teuer oder es dauert mit Ehrenamtlichen eben länger.
Und falls sich jemand wundert, warum es immer weniger Ehrenamt gibt:
tagesschau.de/inland/thw-angri
@ij

@trianderror

Erstmal vorweg:
Helfer beschimpfen oder gar angreifen? Geht gar nicht!
Plündern und Diebstahl im Katastrophengebiet? Geht gar nicht!
Verwirrung stiften durch Falschmeldungen? Geht garnicht!

Zur Technik: meiner Meinung gab es das alles schon. Wurde ausrechend vorgehalten, wurde gewartet und war einsatzbereit. Früher mal. Zu Zeiten von Kalter Krieg.

Aber dann kam eine Zeit ohne Bedrohung - gefühlt zumindest. Zu teuer! Unnötig! Brauchen wir nicht!

Umdenken?

@ij

@ij
Hauptsache sie haben genug Selbstests dabei und NRW lässt sie einreisen. #MV #Verfassungsbruch #GG

@ij Die Katastrophe dauert noch an. Die ersten Hilfstrupps werden durch die neuen Trupps abgelöst. Auch kommende Woche und übernächste Woche werden noch Hilftrupps in Bewegung gesetzt werden müssen.

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